Bestattungen/Friedhof

Trauerfeier in Zeiten der Corona

(Letzte Aktualisierung 13.09.2021)

Trauerfeier in der Kapelle
In einer Bankreihe in der Kapelle können zwei Einzelpersonen mit 1,5 m Abstand oder Personen zusammensitzen, die zu einem Haushalt gehören.
Jede 2. Reihe wird freigelassen, um den Abstand zwischen sitzenden Gruppen sicherzustellen.
Bei Trauerfeiern in der Kapelle finden somit zwischen 30 und 40 Leute Platz.

Trauerfeier in der Kirche
In einer Bankreihe in der St. Martini Kirche können drei Einzelpersonen mit 1,5 m Abstand oder Personen zusammensitzen, die zu einem Haushalt gehören.
Jede 2. Reihe wird freigelassen, um den Abstand zwischen sitzenden Gruppen sicherzustellen.
Bei Trauerfeiern in der Kirche finden somit zwischen 70 und 100 Leute Platz.

Hygienemaßnahmen in der Kirche und in der Kapelle
Um den bestmöglichen Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten, werden weitere Hygiene-Maßnahmen umgesetzt:
· Die Teilnehmer müssen eine medizinische OP-Maske oder eine FFP2-Maske tragen (vor Ort vorhanden). Soweit und solange ein Sitzplatz eingenommen wird, kann die Maske abgelegt werden.
· Hand-Desinfektionsmittel steht bereit.
· Wer an sich selbst Krankheitssymptome feststellt, wird gebeten, nicht am Gottesdienst teilzunehmen, um sich und andere zu schützen.

Friedhofssanierung 2021-22

Unsere schöne Kirche und auch der sich daran anschließende Friedhof bilden geographisch das Herz von Estebrügge und auch den Mittelpunkt der Kirchengemeinde. Der Friedhof hat eine über Jahrhunderte gewachsene besondere Atmosphäre der Ruhe und des Friedens. Man spürt das besonders, wenn man im Morgenlicht oder in der Abendsonne dort ist. Gleichzeitig ist er aber auch ein kurzer und von vielen gerne genutzter Weg mitten durch das Dorf hin zu Sporthallen, Fußball- und Tennisplätzen, zur Schule und zum Kindergarten oder eben wieder nach Hause.
Es ist offensichtlich, dass sich die Friedhofskultur auch bei uns in Estebrügge wandelt. Immer mehr Grabstellen bleiben frei, da viele Menschen kleinere Anlagen vorziehen und Urnengräber mittlerweile den größten Teil der Bestattungen ausmachen.
Gemeinsam mit einem renommierten auf die Gestaltung von Friedhöfen spezialisierten Planungsbüro ist jetzt ein Konzept entworfen worden, das 2021/22 umgesetzt werden soll. So wird der Friedhof in seiner Gesamtheit wieder in einen würdevollen und ansprechenden Zustand versetzt.

Folgende Maßnahmen sind geplant:
An einem großen Teil des Friedhofs werden die Wege neu angelegt.
Auf zusammenhängenden, ungenutzten Flächen werden die alten Grabeinfassungen entfernt, die Erde eingeebnet und Rasen gesät. Die Flächen werden mit ebenerdig verlegten Klinkersteinen umrandet.
An einzelnen, ungenutzten Grabstellen wird die Umrandung ausgebessert und die Fläche mit pflegeleichten, bienenfreundlichen, schönen Pflanzen bestückt.
Auf zwei neuen kreisförmigen Grabanlagen entsteht die Bestattungsform „Urnen unter Baum“. Der Kreis wird schön bepflanzt, und die Namen der Verstorbenen werden auf einheitlichen Kissensteinen eingraviert. Hier sind Einzel- und Doppelurnengräber möglich.
Am Kolumbarium sollen Zierapfelhecken gepflanzt werden.
Zwei kleine zentrale Abfallstellen werden errichtet, die mit neuem Gerät effektiver und damit auf Dauer kostengünstiger geleert werden können.

Bei den Feinplanungen wurde klar, dass unsere Gelder nicht für die Sanierung des Platzes unter der Eiche reichen. Deshalb bitten wir dieses Jahr um einen freiwilligen Kirchenbeitrag für diesen Zweck. Im Oktober werden die entsprechenden Briefe verschickt.
Der Platz unter der großen Eiche ist eine prägende Stelle des Friedhofes. Hier sollen Wasser und Leben zusammentreffen. Zwei oder drei Bänke werden zum gemeinsamen Verweilen einladen, und die Wasserstelle wird an den Rand versetzt und neu gestaltet. Der alte kaum mehr vorhandene Kieselsteinbelag wird entfernt, und die gesamte Platzfläche erhält eine wassergebundene Wegedecke mit einer Deckschicht aus schönen rötlich bis anthrazit-schimmernden Glensanda-Steinen, wie es auch auf den Seitenwegen vorgesehen ist.
Die große alte Friedenseiche ist offiziell als Naturdenkmal eingestuft. Um sie langfristig zu erhalten, stehen besondere baumpflegerische Maßnahmen an. Dafür hat die Kirchengemeinde einen Zuschuss vom Landkreis erhalten, der aber nur einen Teil der Kosten deckt.
Hecken hinter den Bänken sowie ein Pflanzbeet mit Stauden sollen das Gesamtbild des Platzes vervollständigen.
Wir hoffen auf viele Spenden, um das Ziel eines schön gestalteten Platzes verwirklichen zu können.

Spendenkonto:
Kirchenamt Stade
DE 54 2415 1005 0000 0080 94
Verwendungszweck:
6311 300 000 Friedhofsplatz