Wilkommen auf der Internetseite der St. Martini Kirchengemeinde Estebrügge

Wieder Gottesdienste in der St. Martini-Kirche – und unter freiem Himmel

Seit Anfang Mai sind Gottesdienste in den Kirchen wieder erlaubt.
Der Abstand zwischen den Teilnehmern muss bei den Gottesdiensten zu jeder Zeit 1,5 m in alle Richtungen betragen. Personen, die im gleichen Haushalt leben, brauchen die Abstandsregel untereinander nicht einzuhalten. Unter Einhaltung der Abstandregel finden mindestens 70 Personen in unserer Kirche Platz.

Innerhalb einer Bank oder Sitzreihe können maximal 10 Personen zusammensitzen, die entweder zu einem oder zwei Haushalten oder zu einer gemeinsamen Gruppe gehören.
Alternaiv können weiterhin Einzelpersonen oder kleinere Gruppen innerhalb einer Reihe sitzen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen eingehalten wird.
Jede 2. Reihe wird freigelassen, um den Abstand zwischen sitzenden Gruppen sicherzustellen.

Um den bestmöglichen Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten, werden weitere Hygiene-Maßnahmen umgesetzt:
· Beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraums sowie beim Umhergehen ist das Tragen einer Nase-Mund-Maske vorauszusetzen (nicht bei Gottesdienste unter freiem Himmel). Am Sitzplatz kann die Nase-Mund-Maske abgelegt werden.
· Hand-Desinfektionsmittel steht bereit.
· Gemeinsames Singen ist ein wichtiges Element unserer Gottesdienste. Doch nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand führt das Singen zu einer hohen Abgabe von Aerosolen und erhöht das Infektionsrisiko. Von daher muss leider auf Gemeindegesang innerhalb der Kirche und in der Kappel verzichtet werden – aber nicht auf Musik. Mitsummen ist erlaubt. Bei Gottesdienste unter freiem Himmel ist das Singen seit dem 22. Juni erlaubt.
· Wir mussten die Sitzkissen entfernen. Bringen Sie gerne ein eigenes Kissen mit!
· Wer an sich selbst Krankheitssymptome feststellt, wird gebeten, nicht am Gottesdienst teilzunehmen, um sich und andere zu schützen.

St. Martini-Kirchengemeinde in Zeiten von Corona

Taufen werden nach Vereinbarung in gesonderten Gottesdiensten mit jeweils eine Familie und ihre Gäste gefeiert. Ansonsten gelten die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste im Allgemeinen (siehe oben auf dieser Seite).

Für Trauungen gelten die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste im Allgemeinen (siehe oben auf dieser Seite).

Bei einer Trauerfeier in der Kirche oder der Kapelle ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt durch die Zahl der zur Verfügung stehenden Sitzplätze bei Beachtung der Abstandsgebots. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Mund-Nase-Schutzmaske mitzubringen und zu tragen. Ansonsten gelten die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste im Allgemeinen (siehe oben auf dieser Seite).
In der Kapelle in Estebrügge finden 30 Einzelpersonen Platz. Wenn viele Personen aus einen Haushalt zusammenkommen, stehen bis zur 60 Plätze zur Verfügung.
In der Kirche stehen ca. 70 Plätze zur Verfügung.
Beim Gang zum Grab und der Beisetzung auf dem Friedhof dürfen lt. §2c der niedersächsischen Verordnung nur höchstens 50 Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis teilnehmen.

Zweimal am Tag (12.05 Uhr und 18.05 Uhr nach den Stundenglocken) läutet eine Glocke, um so die gegenseitige Verbundenheit untereinander auszudrücken und zum Gebet aufzurufen.

Gesprächsangebot

Wir sind alle dazu aufgefordert, so wenig wie möglich aus dem Haus zu gehen. Wenn Ihnen die Decke zu Hause auf den Kopf fällt oder Sie gern Ihre Gedanken und Sorgen mit jemandem teilen möchten, rufen Sie gerne bei mir an.
Pastorin Agnethe Krarup – Tel. 04162 911 451

Andere Hilfsangebote

Telefonseelsorge
Die TelefonSeelsorge Elbe-Weser ist Tag und Nacht erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen.
0800 111 0 111
0800 111 0 333 (Kinder und Jugend)

Für die Ratsuchenden entstehen keine Kosten. Die anfallenden Gesprächs-
gebühren übernimmt die Deutsche Telekom AG als Partner der Telefon-
Seelsorge.

Chat-Seelsorge & Mail-Seelsorge
Ein Gespräch ohne Stimme – für manche Menschen eine bevorzugte Form, sich einem anderen Menschen anzuvertrauen. Der PC erlaubt Nähe und Distanz zugleich, Tastatur und Bildschirm geben nur soviel preis, wie Sie erlauben.
Beim Chat können Sie in Echtzeit schreiben und Antworten erhalten.

Online-Seelsorge

Kriegsende vor 75 Jahren – Blumenniederlegung am Zwangsarbeitergrab

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und damit wurde auch die Terrorherrschaft des Hitlerregimes beendet. Dieses Regime hat so viel Leid mit sich gebracht. 281 Männer aus dem Kirchspiel sind aus dem Krieg nicht wieder nach Hause zu ihren Familien zurückgekehrt.

Im Landkreis Stade hat eine Initiative verschiedener Organisationen dazu aufgerufen, den Jahrestag zum Anlass zu nehmen, an die Opfer des Naziregimes zu erinnern. An Gräbern und an den Gedenkstätten in der Region wurden in diesen Tagen dezentral Blumen niedergelegt. Viele in der Region umgekommene Menschen waren Kriegsgefangene oder sind hierher verschleppt worden, um Zwangsarbeit zu leisten.

Das Ende des Krieges erlebten auch zwei polnische Zwangsarbeiterinnen und ein sowjetischer Zwangsarbeiter, die auf dem Estebrügger Friedhof bestattet wurden, nicht mehr. In der zweiten Reihe rechts vor dem Denkmal kann man auf dem Grabstein ihre Namen lesen:
Veronika Langies  1890 - 1942
Janina Mularetschick  1922 - 1944
Anton Tokarenkow  1925 - 1944

In Gedenken an ihnen legten Pastorin Agnethe Krarup und Bürgermeister Matthias Riel am 8. Mai Blumen an der Grabstätte nieder.

Sonntagsgruß am 10. Mai

„Tu, was dir vor die Hand kommt“. Das ist die biblische Losung für heute – und das ist wohl das genau richtige Motto für uns hier im Alten Land. Wenn die Natur so weit ist, muss die Arbeit getan werden – egal, ob Alltag oder Sonntag.

Gerade haben wir auf dem Obsthof besonders viel zu tun. Das Frühjahr ist ja mit die arbeitsreichste Zeit im Jahr: Mein Mann und unsere beiden Großen waren zusammen  mit Tausenden von Bienen tagsüber unermüdlich am Werk – und nach dem Bienenflug, also abends, nachts und noch einmal am frühen Morgen, ist der Pflanzenschutz dran. Mein Mann ist oft um 4 Uhr schon wieder auf.

Weil wir soviel arbeiten, habe ich mir selbst für jeden Tag eine kleine Auszeit verordnet. Die Dreiviertelstunde morgens zwischen viertel nach 6 und 7 Uhr gehört mir – auch wenn ich dann oft nur mit dem Fahrrad durch die blühende Natur radele, Brötchen hole und dabei die ersten Sonnenstrahlen erlebe. Der berühmte Song „Morning has Broken“ von Cat Stevens kommt mir dann in den Sinn. Die deutsche Fassung – „Morgenlicht leuchtet“ (https://www.youtube.com/watch?v=KQyCZ5vPn_U&t=42s) – steht sogar im Gesangbuch. Meist singe ich im Kopf, aber wenn mich keiner hört, bricht es aus mir heraus: „Wie lieblich ist der Maien“  (https://www.youtube.com/watch?v=uT2NewylQGo) – auch dieses Lied steht im Gesangbuch. Oder: „Geh aus mein Herz und suche Freud“ (https://www.youtube.com/watch?v=kpgw1b4Md54): „Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub / mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an, als Salomonis Seide.“ Das ist mir aus dem Herzen gesprochen. „Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun / erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herze rinnen.“

Es ist so: Obwohl viel Arbeit anliegt, kommt jeder auch mit etwas Schönem nach Hause. Es können große, aber auch kleine Anlässe sein: Mein Mann freut sich am Wachsen und Werden, meine große Tochter hat die Wildbienen im Bienenhotel beobachtet, meine kleine Tochter hat das Pony in der Nachbarschaft betüddelt und mein Sohn hat junge Häschen im Gras spielen gesehen.  

Der Name des heutigen Sonntags ist „Kantate – Singt“! Ja, es ist Corona-Zeit und trotzdem haben wir Anlass zu singen. „Tu, was dir vor die Hände kommt, denn Gott ist mit dir“, lautet die Tageslosung vollständig. Ich singe auch mein Dankeschön dafür, dass ich etwas tun kann: „Ich sing Dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben“ (https://www.youtube.com/watch?v=q1QVv25_L2M).  Sie können dieses Lied (wie auch alle anderen in diesem Text) im Internet anhören, wenn Sie es anklicken. Mich werden diese Stücke heute durch den Tag und auch in die neue Woche begleiten.

Am nächsten Sonntag, den 17. Mai, werden wir um 10 Uhr den ersten Gottesdienst nach dem „Lock-down“ wie gewohnt in unserer schönen Kirche feiern. Singen werden wir noch nicht dürfen – aber uns sehen und unsere Lieder vielleicht leise summen.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag Kantate!
Ihre
Tanja Lühs
Kirchenvorsteherin

Pausenzeichen – Sonntagsgruß am 3. Mai

Wann habe ich zum letzten Mal so tief Atem geholt? Natürlich war das Wetter in den letzten Wochen traumhaft schön. Doch dazu scheint mir die Luft klarer als sonst zu sein. Der Verkehr auf dem Weg zur Arbeit ist deutlich reduziert. Und wenn wir nachmittags oder abends auf der Terrasse sitzen, ist kaum noch ein Flugzeug am Himmel zu hören und zu sehen.

Die Corona-Krise hat vielen Aktivitäten und vielen von uns eine Zwangspause verordnet. Natürlich: Bestimmte Personengruppen haben extra viel Stress – Menschen in „systemrelevanten Berufen“ oder Familien mit kleinen Kindern, die unter Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten besonders zu leiden haben. Nicht zu vergessen die Corona-Erkrankten! Auch bereiten mir die Daten aus der Wirtschaft Sorge, gerade mir als Bankmitarbeiterin: die fehlenden Aufträge unserer Firmen und die eingebrochenen Umsätze der Restaurants, die gestiegenen Zahlen von Kurzarbeitern und Arbeitslosen mit all ihren ökonomischen und finanziellen Folgen. 

Doch so wie die derzeitige Lage vielen Unternehmen und Unternehmungen problematische Einschränkungen verordnet, schafft sie auch Freiräume für neue, andere Aktivitäten und Entwicklungen. – Wir haben diese besondere Situation unter anderem für Auszeiten in der Natur genutzt. Radfahrten am frühen Morgen bescherten uns traumhaft schöne Bilder: zuerst den Anblick der beregneten Obstbäume – eisbedeckt im ersten Sonnenlicht. Dann begannen die Bäume zu blühen. Das habe ich lange nicht mehr so bewusst erlebt. „Kommt her und sehet an die Werke Gottes“, möchte man sagen – ein Vers aus dem Psalm für den heutigen Sonntag, Psalm 66. Andere Aktivitäten ließen sich online weiterführen: Meinen Yoga-Kurs mache ich jetzt zuhause vor dem Rechner, statt mein Theater-Abo wahrzunehmen höre ich jetzt öfter Podcasts im Netz und mit manchen Freunden halte ich über Mails und WhatsApp enger und bewusster Kontakt als früher. Für manche Dinge gilt: Weniger ist mehr! Auch der Natur scheint die Zwangspause gut zu tun. Nicht nur die Luft scheint klarer als früher: In den Kanälen von Venedig kann man die Fische wieder sehen. Dieser Lock-down der Weltwirtschaft war im letzten Jahr, als Greta Thunberg für mehr Klima-Bewusstsein warb, überhaupt nicht vorstellbar. 

Bei allen Problemen: Diese besondere Zeit hat auch ihr Gutes – und wenn es auch nur die Überlegung ist: Was kann ich von den erzwungenen Veränderungen beibehalten, weil sie Neues möglich machen?

Die Krise ist auch eine Chance. Lasst uns sie nutzen.

Offene Augen, gute Gesundheit und einen schönen Sonntag
wünscht Ihnen

Ute Behnke
Kirchenvorsteherin

Sonntagsgruß am 26. April

In diesem Jahr ist alles anders. Es gilt das „social distancing“. Den Ostergottesdienst habe ich dieses Jahr im Internet gesehen. Es ging um den Anfang, der auf das Ende folgt, um Zeichen der Hoffnung und Auferstehung. Die hat man auch draußen vor Augen. Im Gottesdienstvideo waren Fotos zu sehen, die Gemeindemitglieder in unserer schönen Gegend gemacht hatten – Bilder blühender Pflanzen und springender Lämmer und vieles Andere mehr. Es waren aber auch Details vom Inneren und Äußeren der Kirche zu sehen, die ich noch nie so ausführlich betrachtet hatte: den prachtvollen Orgelprospekt auf der Empore oder die aus Stein gehauene Sonne hoch über dem Eingangsportal. In bin in diese Bilderwelt regelrecht eingetaucht und bin nun mit offeneren Augen unterwegs.

Wie gern denke ich an die besonderen Veranstaltungen unserer Gemeinde zurück: den Bluesrock-Gottesdienst auf dem Harmshof und einen Taufgottesdienst auf dem Hof Augustin, das Gemeindefest im Sommer oder das Reformationsfest im Herbst. Doch nun können wir leider nicht den üblichen Gemeindenachmittag mit Kaffee und Kuchen veranstalten, die Frauen-, Jugend- und Spielegruppen können sich nicht im Gemeindehaus treffen, unser Gemeindebüro ist zur Zeit nur telefonisch erreichbar – und der Kirchenvorstand tagt in einer Telefonkonferenz. Alles ist anders. Aber jetzt gibt es zu besonderen Anlässen Gottesdienste in Videoform und jeden Sonntag einen Sonntagsgruß auf dieser Seite. Wir vom Kirchenvorstand lernen eine andere Form von Kommunikation und Gemeinschaft kennen. Durch Anrufe, kleine Gesten, Hilfsangebote und Aktionen wächst ein neues Miteinander in Familie, Nachbarschaft, Gemeinde und Dorf.

Wann wir uns in der gewohnten, von uns allen ersehnten Gemeinschaft wiedersehen können, wissen wir nicht. Aber wir dürfen die Zuversicht nicht verlieren. Alles neu macht nicht nur der Mai, sondern auch die Situation, in der wir jetzt sind – und die Haltung, mit der wir darauf reagieren. Wie gut, dass wir neue Wege finden.

In diesem Sinne:
Herzliche Grüße
Ihre
Bärbel Reese
Kirchenvorsteherin

Sonntagsgruß am 19. April

Abschiedsandachten mitten auf dem Friedhof? – Das gab es bislang nur selten. Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf unsere Beerdigungstradition. Trauerfeiern dürfen nur noch im kleinen Kreis stattfinden – aber unter dem weiten Himmel. Das ist ungewohnt, aber nicht verkehrt: Der Abschied wird inmitten aller hier Bestatteten begangen und doch ist der Horizont weit und der Blick ist frei – auch nach oben. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in größerem Kreis Abschied gefeiert werden soll, kann auch dabei geistliche Begleitung und Gebet möglich sein. Rituale des Abschieds – verschoben, doch nicht aufgehoben!
Die momentane Lage macht es um so wichtiger, dass der Friedhof ein angemessener Raum für Trauer und Erinnerung ist und weiter verschönert wird. Der Kirchenvorstand hat schon seit längerer Zeit Maßnahmen überlegt und in die Wege geleitet. Im vergangenen Jahr ist unter Federführung von Landschaftsarchitekten des Planungsbüros PlanRat aus Kassel ein Aktionsplan erarbeitet worden. Nun sollen die ersten konkreten Schritte erfolgen: Wege sollen hergerichtet, neue Entsorgungsmöglichkeiten für Grünabfälle geschaffen, vor allem aber innovativere Bestattungsformen ermöglicht werden – zum Beispiel Urnengräber unter Bäumen in eigenen kleinen Anlagen. Auch das Urnenkolumbarium unweit der großen Eiche soll durch Bepflanzung eine Verschönerung erfahren. Die Kirchengemeinde hat eine großzügige Spende dafür erhalten.
Wir hoffen, dass die Schönheit und Würde von Friedhof und Grabanlagen wieder mehr zur Geltung kommt, dass in traurigen Umständen und Situationen Auge und Herz etwas zum Freuen finden. Etwas Wunderbares aber wird uns ohne unser Zutun zuteil – wenn in diesen Tagen die Natur wieder zu voller Blüte erwacht – der auch das Coronavirus nicht anhaben kann. Das können wir getrost als Geschenk nehmen.

Mit herzlichen Grüßen
im Namen des ganzen Kirchenvorstands
Ihre
Petra Preuß
Kirchenvorsteherin und Vorsitzende des Friedhofsausschusses

Oster-Videogottesdienst

Hier geht es zum Oster-Videogottesdienst aus der St. Martini Kirche.
Vielen Dank an allen, die mit Fotos für den Gottesdienst und für die Internetausstellung zu Ostern hier auf der Seite beigetragen haben!

Hier geht's zum Film

Trompetenspiel vom Kirchturm – Ostersonntag um 10.15 Uhr

Am Ostersonntag läuteten um kurz nach 10 Uhr erst die Glocken. Um 10.15 Uhr spielte der Trompeter Hendrick Wierzbicki Osterchoräle vom Kirchturm aus.

Drei Minuten davon sind hier zu hören (und sehen)

Fotoausstellung – Ostern 2020

Ab Ostersonntag ist eine Fotoausstellung hier auf der Homepage der St. Martini Kirchengemeinde zu sehen. In den sonnigen Tagen vor Ostern zeigte sich die erwachende Natur von der schönsten Seite. Viele aus dem Kirchspiel sind in die Natur hinausgegangen, um Fotos für den Oster-Videogottesdienst und für die Fotoausstellung zu machen.

Hier geht es zur Fotoausstellung

Videoandacht am Karfreitag

In der Videoandacht am Karfreitag sind die Worte der Passiongeschichte und Gebete zu hören und Bilder aus der St. Martini Kirche zu sehen.

Hier geht es zur Videoandacht:

Videoandacht am Karfreitag

Sonntagsgruß – Palmsonntag

Es ist Frühling. Da bricht eigentlich alles neu hervor: das Grün bricht aus den Zweigen, in uns erwachen Lebenslust und -kräfte. Heute ist der sogenannte Palmsonntag – an diesem Tag wurde Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem von den Menschen bejubelt und willkommen geheißen. In ihrer Begeisterung schwenkten sie große grüne Palmwedel. In Estebrügge hätten wir in unserer Gemeinde jetzt eigentlich unseren Gartentag eingelegt und hätten den Gemeindegarten in großer Gemeinschaft hübsch gemacht.  
Aber dieses Jahr ist es anders. Wir sind Zeitzeugen eines Ereignisses, das sicher in die Geschichte eingeht. Und wir sind nicht nur Zeugen. Wir sind Teil des Geschehens. Wir müssen ganz neue Wege gehen.
Mein Mann, der als Bauingenieur arbeitet, hat nun das erste Mal in seinem Berufsleben homeoffice gemacht. Die Baubranche ist sehr traditionell, nun sind alle gefordert, kreativ zu werden. Und es hat ganz gut geklappt. Die Kinder sind gut aufgestellt. Aufgaben der Schule werden gemacht, mit großen Pausen zwischendurch. Denn nun hat jeder ZEIT! Ich habe alle meine Ferienwohnungen zugemacht. Durch das Reiseverbot herrscht auch bei mir Ruhe und Stille.
Wir üben Verzicht – auf vieles. Die Fastenzeit bietet ohnehin die Chance dazu. Aber so viele Einschnitte wie in dieser Fastenzeit gab es wohl noch nie. Und in diesem Jahr sind sie bitter notwendig.
Aber wir gehen auf Ostern zu. Dann feiern wir Jesu Auferstehung – hoffentlich mit frischem Grün, bunten Eiern und mit so viel Gemeinschaft wie möglich ist. „Siehe, ich mache alles neu“, heißt es in der Bibel – eine Verheißung! Hoffen wir darauf.

In diesem Sinne
und im Namen des ganzen Kirchenvorstands:
herzliche Grüße von Haus zu Haus
Ihre
Inke Wunder, Kirchenvorsteherin

Videogottesdienst mit Konfis in der Kirche in Estebrügge – Das Schiff das uns trägt

Am 29. März hätte die diesjährige Konfirmation gefeiert werden sollen. Die Konfirmation musste auf später verschoben werden.Stattdessen haben die Konfis zu einem besonderen Videogottesdienst beigetragen. Der etwas andere Gottesdienst hat das Flottenlied "Das Schiff, das uns trägt" zum Thema.

Der Videogottesdienst ist hier zu sehen:

Videogottesdienst am 29. März in Estebrügge

Hilfsangebot des Sportsvereins

Die Kirchengemeinde begrüßt das Hilfsangebot vom Sportverein ASC
– und ist unterstützend tätig.

Glockengeläut

Um die rasante Ausbreitung der Infektion mit dem Coronavirus zu verhindern, müssen die sozialen Kontakte der Menschen massiv begrenzt werden – auch im Bereich der Kirche. Mit täglichem Glockengeläut will die Kirchengemeinde St. Martini Menschen Mut machen – so wie in vielen Kirchen im Kirchenkreis Stade und sonstwo. Täglich um 12.05 und um 18.05 Uhr (nach den Stundenglocken) läutet eine der drei Kirchenglocken für drei Minuten. In diesen drei Minuten können sich die Menschen  miteinander durch gemeinsames Gebet – zum Beispiel das Vaterunser – oder einfach im Gedanken verbunden fühlen.

Termine

Tauftermine

Es gibt keine Termine.

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